9. Allein sein

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Heidi verläßt den Grünen Salon als letzte. Unglaublich, dieser Mann! Wie hat er das geschafft, einfach so zu verschwinden? Plötzlich steht sie ganz allein in einem leeren Theaterfoyer, in schlechter Beleuchtung, in seltsamer Laune. T.C.! Wo bist du?!

Zeichnung: yvonne kuschel 2012

8. Kurz war der Traum

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Der Pfeil muss sein Ziel erreicht haben, denn plötzlich geschieht etwas sonderbares, unerwartetes: wie eine Fata Morgana löst sich der zauberhhafte Mann T.C. Boyle auf. Warum nur?!

Was bleibt, ist ein kaum wahrnehmbarer Duft von karamellisiertem Zucker in Heidis hübschem Näschen.

Zeichnung: yvonne kuschel 2012

3. Traumfrau

Heidi

Unter den Zuschauern befindet sich zufällig Heidi Klum. Am Tag zuvor gab es daheim eine ernsthafte Aussprache mit ihren Gatten. "Ich mag nicht mehr in deinem Schatten stehen", sagte er, "laß uns die Sache morgen Abend mit einem letzten gemeinsamen Auftritt in der Öffentlichkeit beenden". Aus der Brusttasche seines Sakkos zog er, wie eine Pistole, zwei Eintrittskarten: Grüner Salon, T.C. Boyle, 21 Uhr.
Nun sind sie hier. Und weil alle Zuschauer unter dem Flügel liegen, steht Heidi wie eine lodernde Fackel in einem Meer aus Stühlen.
Was sie sieht, gefällt ihr sehr.

Zeichnung: yvonne kuschel 2012

1. Traummann

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Eine Frisur wie Zuckerwatte hätte er, schrieb ein Journalist über T.C. Boyle. 
Und ein Bärtchen wie "komm-mir-nicht-zu-nah", denke ich. Aber er muß sich schützen, der nette Mann, sonst fallen Fans hemmungslos über ihn her. Respekt vor kunstvollem Haarschmuck haben heutzutage nicht nur die Damen, zum Glück.

Zeichnung: yvonne kuschel 2012